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St.Gallen-Appenzell weiter ohne Sieg

09.10.2018

Die Badmintonvereinigung bleibt Schlusslicht der Liga

Die BV St. Gallen-Appenzell kann noch immer nicht in Bestbesetzung auflaufen und verliert prompt auch die dritte Partie der Saison. In teilweise äusserst umkämpften Spielen können die Ostschweizer die spärlich bietenden Chancen nicht nutzen und unterliegen letztlich mit 3:5. Die zweite Mannschaft taucht in der NLB Gruppe ost gegen Luzern.

Nach dem schwächsten Saisonstart seit Jahren steht das Team um den neuen dänischen Spielertrainer Phillip Samsoe mit lediglich drei Punkten auf dem letzten Tabellenrang. Sechs Zähler weist das drittplatzierte Uzwil aus, mit elf (von 12 möglichen) Punkten distanziert das Team Argovia die gesamte Liga. Da St. Gallen-Appenzell in der nächsten Begegnung vom 21. Oktober auswärts gegen den Leader aus Basel antreten muss, bleibt zu befürchten, dass sich bis Mitte November an der derzeitigen Tabellensituation nicht Wesentliches ändern wird.

Das Warten auf den indonesischen Superstar
Ob sich diese düsteren Aussichten bewahrheiten, wird insbesondere die erwartete Aufenthalts- und Spielberechtigung des 19-jährigen Mochamad Rehan Diaz zeigen. Es wird vermutet, dass die Nummer eins im Junioreneinzel in Indonesien des Jahres 2017 ab Mitte Oktober für die Badmintonvereinigung auflaufen darf. Zudem erwarten die Ostschweizer die Rückkehr der bis jetzt verletzten Jenny Stadelmann, welche im letzten Jahr eine wichtige Punktegarantin war. Es bleibt somit zu hoffen, dass St. Gallen-Appenzell den harzigen Saisonstart im Verlauf der nächsten Runden vergessen lassen kann.

NLB gegen Aufstiegskandidaten
Die zweite Mannschaft der Badmintonvereinigung hatte gegen das favorisierte Luzern wenig Oberwasser und verlor gleich mit 1:7. Die Zentralschweizer, welche mit einem Wiederaufstieg in die höchste Schweizer Liga liebäugeln, beanspruchten wohl auch das Wettkampfglück. Dennoch konnten die Ostschweizer einzig das Damendoppel gewinnen. Captain Katja Hutter und Nadine Spescha zeigten sich mit diesem Trosterfolg zugleich für die einzigen gewonnen Sätze ihres Teams verantwortlich.