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St.Gallen-Appenzell verpasst Playoff knapp

02.03.2020

Den Ostschweizern fehlen am Schluss zwei Punkte für die Playoffs

Die Badmintonvereinigung St. Gallen-Appenzell muss sich nach einem Unentschieden gegen Zürich und einem 5:3 Sieg gegen Yverdon mit dem fünften Schlussrang begnügen. Die im abschliessenden Heimspiel zahlreich erschienenen Fans erlebten dankten ihrem Team dennoch für eine erfolgreiche und zuletzt dramatische Rückrunde.

Die Ausgangslage vor der letzten Doppelrunde der regulären Saison liess einige Wagemutige in den Reihen der Ostschweizer vom Erreichen der Playoffs träumen. Dafür hätte es jedoch bereits am Samstag in Zürich einen Sieg benötigt. Diesen verpasste St. Gallen-Appenzell durchaus etwas unglücklich. Rein rechnerisch behielt das Team um Coach Thomas Heiniger die Chance auf den vierten Tabellenrang, war jedoch abschliessend auf die Mithilfe der direkten Konkurrenten sowie einen eigenen Exploit angewiesen. Beides blieb letztlich aus, obschon die Mannschaft vor einer energievollen Heimkulisse noch einmal ihr bestes Badminton auspackten.

Den Abstieg abgewendet
Rückblickend müssen die Ostschweizer nach Ablauf der Rückrunde zufrieden sein. Nach einer verpatzten ersten Saisonhälfte, der schwächsten seit Jahren, handelten die Funktionäre des Vereins um Hanspeter Kolb folgerichtig und verpflichteten kurzfristig Profispieler aus Dänemark. Insbesondere mit der Person von Philip Klindt landete St. Gallen-Appenzell einen Glückstreffer. Der drohende Abstieg war in der Folge abgewendet, der Abstand zu den Playoffplätzen verringerte sich. Dass es am Ende an nur noch zwei Punkten scheiterte ist natürlich ärgerlich. Angesichts der ersten Monate wurde das primäre Ziel des Ligaerhalts jedoch mit Bravour erreicht.

NLB mit zwei Niederlagen
Die zweite Mannschaft der Badmintonvereinigung verpasst nach der erwarteten Kanterniederlage am Samstag gegen den unbestrittenen Leader aus Adliswil und einem äusserst umkämpften 3:5 gegen Zug eine bessere Tabellenplatzierung. Die Ostschweizer beenden die Saison auf dem sechsten Tabellenrang. Nach einer umkämpften Saison weisen sie sowohl einen Vorsprung von vier Punkten auf den Abstiegsplatz als auch einen Rückstand von vier Punkten auf den Tabellenzweiten auf.

Text: Nicolai Kozakiewicz
Foto: Kurt Frischknecht