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St.Gallen-Appenzell unterliegt Zürich 3:5

12.02.2019

ST. GALLEN-APPENZELL UNTERLIEGT ZÜRICH 3:5

Die Ostschweizer vergrössern trotz Niederlage den Abstand auf den Tabellenletzten

Die siebtplatzierte Badmintonvereinigung St. Gallen-Appenzell verliert knapp und nach teilweise hart umkämpften Entscheidungen gegen den BC Zürich. Die 3:5 Niederlage beschert den Ostschweizern dennoch einen wichtigen Punkt. Dem Team um Spielertrainer Phillip Samsoe sollte der Ligaerhalt somit nicht mehr zu nehmen sein.

Nach der zuletzt historischen Doppelrunde mit dem dänischen Weltstar Joachim Fischer Nielsen ist wieder etwas Ruhe und zu einem gewissen Grad auch Normalität in die Reihen der Ostschweizer eingekehrt. Gegen die Züricher erfüllte der Kader der Badmintonvereinigung im Wesentlichen das Soll, für eine Kür reichten die individuellen Tagesformen dann leider nicht. Siegreich zeigten sich wiederum zweimal der indonesische Spitzenspieler Mochamad Diaz, im ersten Herrendoppel an der Seite von Thomas Heiniger, sowie das Schweizer Nachwuchstalent Jenny Stadelmann im Dameneinzel.

Ligaerhalt fast im Trockenen
Zwei Runden vor Ende der regulären Spielzeit stehen die Ostschweizer bei 16 Punkten und weisen somit einen Abstand von acht Zählern auf den Tabellenletzten und designierten Absteiger Uni Basel auf. Ein Abstieg bleibt rein rechnerisch im Bereich des zu Befürchtenden, allerdings müssten die Nordwestschweizer beide Begegnungen mit mindestens 7:1 gewinnen und die Badmintonvereinigung zweimal 0:8 oder 1:7 verlieren. Um den anfangs Saison noch gefährdeten Ligaerhalt aus eigener Kraft zu sichern genügen somit zwei gewonnene Partien in der gleichen Begegnung. St. Gallen-Appenzell spielt in der abschliessenden Doppelrunde vom 2. und 3. März gegen das sechstplatzierte Yverdon und den Tabellenvierten aus La Chaux-de-Fonds.

NLB mit starkem Auftritt gegen Aufsteiger
Die zweite Mannschaft der Badmintonvereinigung verlor zwar gegen den feststehenden Aufsteiger in die NLA aus Adliswil mit 3:5, setzte aber insbesondere mit den Siegen im zweiten Herrendoppel und dem Damendoppel ein Ausrufezeichen. Das Team um Captain Katja Hutter steht derzeit auf dem fünften von acht Tabellenrängen. In den verbleibenden zwei Runden sind theoretisch, bei dem hart umkämpften Mittelfeld in der NLB Gruppe Ost, die Schlussränge drei bis sieben noch denkbar.

Text: Nicolai Kozakiewicz
Foto: Kurt Frischknecht