Startseite

St.Gallen-Appenzell unterliegt im Playoff-Halbfina

27.03.2018

Ostschweizer scheitern deutlich am Favorit aus La Chaux-de-Fonds

Der Badmintonvereinigung St. Gallen-Appenzell gelingt keine Überraschung. Bereits nach dem Hinspiel vor heimischem Publikum gerät die Mannschaft um Spielertrainer Sandi Darma Kusumah mit 2:6 in Rücklage. Gleichzeitig verabschieden sich die vier Hauptakteure aus Indonesien aus dem Team.

St. Gallen-Appenzell, das förmlich im letzten Moment mit aller Kraft die Saisonverlängerung der besten vier Teams der regulären Spielzeit erreichte, unterliegt einem starken La Chaux-de-Fonds überraschend deutlich. Nach der 2:6 Heimspielniederlage vom Samstag genügten den Westschweizern letztlich drei Siege am Sonntag um sich das Erreichen des Playofffinal gegen den BC Uzwil zu sichern.

Einzig Herrendoppel und Mixed erfolgreich
Vor gut gefüllten Rängen im Athletikzentrum St. Gallen konnten nur das erste Herrendoppel mit Agung Ruhanda und Dominik Bütikofer sowie das Mixeddoppel mit Imma Khariunnisa und Sandi Kusumah gewonnen werden. In den restlichen Partien fehlte den Ostschweizern zu oft das notwendige Glück, um ausgeglichene Sätze zu ihren Gunsten zu entscheiden.

Zufriedenstellende Saison
Die Badmintonvereinigung darf dennoch auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken. Durch einen, insbesondere bei den Damen, konstant starken Kader bleibt das Erreichen der Playoffhalbfinals eine Leistung, welche die Verantwortlichen letztlich zufrieden stellen muss. Dies auch deshalb, weil die Ostschweizer in den ersten Runden Mühe hatten, auf Touren zu kommen.

Abschied in Richtung Indonesien
Nach verdienten und erfolgreichen Jahren, verabschieden sich auf Ende Saison die Ehepaare Agnia und Agung Ruhanda sowie Imma Khairunnisa und Sandi Kusumah. Das indonesische Quartett prägte die letzten und erfolgreichen Jahre für die Badmintonvereinigung und bedeutet, auch menschlich, für die Badmintonvereinigung ein grosser Verlust. In beiden Fällen sind familiäre Gründe ausschlaggebend für die Rückkehr in ihr Heimatland.

Autor: Nicolai Kozakiewicz
Foto: Kurt Frischknecht