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Knappe Niederlage für St.Gallen-Appenzell

12.11.2018

Die Badmintonvereinigung unterliegt trotz grosser Gegenwehr

Auch im vierten Spiel der laufenden Saison misslingt den Ostschweizern die ersehnte Wende. Noch nie war das Team um Spielertrainer Philipp Samsoe einem Unentschieden so nah wie gegen den BC Zürich. Letztlich scheiterten die Protagonisten von St. Gallen-Appenzell gleich drei mal erst im Entscheidungssatz.

Mit vier Zählern und deren sechs Differenz zu den Playoffplätzen steht die Badmintonvereinigung bedrohlich abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz. Damit sind die Verantwortlichen und der Kader der Ostschweizer nach erfolgsverwöhnten Jahren mit ungewohnten Voraussetzungen gefordert. Die Tatsache, dass zuhause gegen Zürich wesentlich mehr drin gelegen wäre, tröstet in diesem Moment nur wenig über die getrübte Lage hinweg. Dies auch deshalb, weil Ende November in der letzten Doppelrunde des Jahres mit dem Zweiten Yverdon und dem Vierten La Chaux-de-Fonds erneut zwei starke Gegner auf dem Programm stehen.

Siege für Bergstein, Diaz und Tripet
Aus den Reihen der Ostschweizer konnten Iben Bergstein im Dameneinzel sowie Mochamad Diaz im ersten und Dominik Tripet im dritten Herreneinzel reüssieren. Für den indonesischen Jungstar Diaz war der erste Sieg als Nummer eins unefährdet. Tripet beeindruckte im einzigen Dreisatzerfolg des Tages für die Ostschweizer durch ein variantenreiches und fehlerarmes Badminton.

NLB mit Punktgewinn gegen den Leader
Das Team um Captain Katja Hutter schaffte gegen ein erwartet starkes Adliswil dank einem sensationellen Sieg im zweiten Herrendoppel und einer Aufgabe der Gegner im Mixed den erhofften Punktgewinn. Routinier Jan Scheffler und Nachwuchshoffnung Alan Matiatos erkämpften sich mit 21:17 im Entscheidungssatz, nachdem die ersten beiden Durchgänge jeweils erst in der Verlängerung entschieden wurden, ihren verdienten Sieg. Nach fünf Runden stehen die Ostschweizer mit insgesamt acht Zählern auf dem sechsten Tabellenrang. Allerdings beträgt der Abstand auf Schlusslicht Zug und das drittplatzierte Luzern lediglich zwei Punkte.

Text: Nicolai Kozakiewicz
Foto: Kurt Frischknecht